Bürgerschule

Geschichte1797-1943

1796-1834
Auf den Mauern der Moritzbastei wird nach Plänen von Johann Carl Friedrich Dauthe die erste konfessionslose  Bürgerschule  Deutschlands errichtet. Dabei werden die Höfe der Bastei verfüllt. Der Oberkeller entsteht als tragendes Kellergewölbe des Schulbaus.

1812-1814
Während der Völkerschlacht bei Leipzig werden in der Schule verwundete russische Soldaten untergebracht.

1848
Am 10. Dezember eröffnet der Leipziger Kunstverein in den Räumen der Bürgerschule das „Städtische Museum“, den Vorläufer des heutigen Museums der bildenden Künste.

1875
Die Bürgerschule wird in umgewandelt in die „Städtische Schule für Frauenberufe“. Sie trägt den Namen „St. Annen-Schule”.

1939-1943
Die St. Annen-Schule wird als „Gemeinschaftslager der Stadt Leipzig“ für Fremd- und Zwangsarbeiter genutzt.

1943
Während des Luftangriffes auf Leipzig am 4. Dezember wird die Frauenschule auf der Moritzbastei wie große Teile der Innenstadt zerstört.